Wie kann man das Poolwasser erwärmen?

Es gibt drei verschiedenen Möglichkeiten der Schwimmbadbeheizung: Solarabsorbe, Solarfolie und Luft-Wasser-Wärmepumpe.



Solarabsorber:
Solarabsorber sind eine einfache, aber trotzdem effektive Möglichkeit, das Schwimmpool mit warmes Wasser zu versorgen. Eigentlich ist auch an kühleren Tagen Wassertemperaturen von 25 bis 28° C erzielbar: Zum Baden reichen 25 bis 28° C. Solarabsorber sind ideale für Schwimmbad, weil keine so hohen Temperaturen benötigt werden.
Solaranlagen aus EPDM: Sie werden im Markt in verschiedenen Profilformen angeboten. EPDM ist frostsicher und kommt deshalb ohne Schwierigkeiten durch den Winter. Der Kunststoff EPDM zeichnet sich durch hohe Langlebigkeit und Flexibilität aus.

Solaranlagen aus TPE:
TPE sind so flexibel wie EPDM, aber beständiger gegen chemische Einflüsse. Die Thermoelastischen Elastomere sind allerdings auch teurer. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/swimmingpool-in-kolumbien-kind-entdeckt-unbekannte-froschart-a-957441.html
Solaranlagen aus Polypropylen: Sie sind gut geeignet für kleine Schwimmbecken.

Solarfolie:
Mit einer Solarfolie kann man den Swimmingpool schneller und schon früher auf eine badefreundliche Temperatur bringen. Diese Folie ist eine klassische Schwimmbadabdeckung. Wenn man den Pool nicht nutzt, vermeiden diese Folie, dass Schmutz ins Wasser gelangt.



Solarfolie nutzt die Sonneneinstrahlung auf den Pool noch effektiver aus und erwärmt über die Sonnenenergie das Wasser http://www.poolwissen.de/ des Swimmingpools. Sie sorgt nämlich auch dafür, dass das Poolwasser erwärmt wird und das ganz ohne den Einsatz einer Poolheizung. Die Solarfolie hat den Effekt, das Wasser allein durch die Wärme der Sonnenstrahlen um bis zu 9 Grad erwärmen zu können.
Solche Folien werden auch schon mal als Solarplane, Thermofolien oder einfach als Wärmeplane für Pools bezeichnet.

Manche Solarfolien haben auf beiden Seiten die gleiche Farbgebung ( meistens schwarz) oder sind nur auf einer Seite schwarz und auf der anderen haben sie eine freundlichere Farbgebung. Durch diese dunkle Farbe werden die Sonnenstrahlen beziehungsweise die Sonnenenergie besser aufgenommen.
Mit dieser Solartechnik kann man schon einiges an eventuellen Heizkosten für die Erwärmung des Swimmingpoolwassers einsparen und das Wasser des Swimmingpools kostengünstig um einige Grad Celsius erhöhen.

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe:
Bei den Schwimmbad-Wärmepumpen handelt es sich meistens um Luft/Wasser-Wärmepumpen, die die
eingesetzte elektrische Energie mit der Energie aus der Umwelt vervielfachen. Je wärmer die Außenluft ist,
desto höher ist i.d.R. die in ihr erhaltene Feuchtigkeit und damit der Energiegehalt. Je mehr die Lufttemperatur abkühlt, um so mehr lässt auch die Leistung der Wärmepumpe nach.

Wie kommen Algen in den Pool?
Ein Pool ist für die ganze Familie ein sehr großer Spaß im Sommer. Wenn das Wasser im Pool nicht mehr durchsichtig ist, sondern grün, dann macht das Baden keinen Spaß mehr. In solch einer Brühe möchte wohl keiner gern baden. Woher kommt eigentlich das trübe Wasser? Es bedeutet, dass mann höchstwahrscheinlich Algen im Pool hat! Aber, wie kommen Algen in den Pool? Eigentlich ist dies ein ganz normaler biologischer Prozess, nur hygienisch und optisch gefällt das wohl keinem.
Der neuen Poolbesitzer denken: Wenn ich mein Schwimmbecken mit Wasser aus dem Wasserhahn befüllt, kann da nichts drin eine Plage wie Algen im Pool verursachen: Es ist aber am großte Fehler. Wenn das Wasser in den Pool eingelassen wird, ist die Gefahr der Algenpest somit schon da. Laut Vorschrift darf auch Trinkwasser einen kleinen Teil Mikroorganismen enthalten, aus welchen später möglicherweise die Algen sprießen. Die sofortige Zugabe von Chlor kann die potentielle Algenpest schon einmal eindämmen.
Ein anderes Problem ist der Schmutzeintrag in das Badewasser durch den Menschen. Hautpartikel, Grasschnitt oder Schweiß bringen Nährstoffe in den Pool. Sie animieren die Mikroorganismen zu Wachstum und Vermehrung.

Licht, Wärme und Phosphat:
Algen sind einzellige Lebewesen, die Photosynthese betreiben. Es gibt einige Dinge, die Algen besonders lieben. Dazu gehören Licht, Wärme und Phosphat. Sie ernähren sich von Kalk, Kali, Phosphor, Stickstoff und Magnesium. Sie sind jedoch so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen kann.
Wenn Außentemperatur von knapp 30 Grad, besteht also eine erhöhte Gefahr, dass der Pool von Algen bewachsen wird. Je wärmer das Wasser ist, desto schneller wächst die Zahl dieser Schädlinge. Besonderes im Sommer dauert es nur wenige Tage, bis ein frisch eingelassener Pool komplett grün wird durch Algen und Keime.
Man muss auch den pH-Wert des Wassers messen. Ein optimaler pH-Wert liegt bei 7.0-7.5. Wenn Algen im Pool wachsen, ist der pH-Wert zu hoch.
Tipp! Ein Pool benötigt eine regelmäßige Pflege, da sonst Algen im Pool das Wasser verunreinigen können.